Das Wichtigste in Kürze
- Für viele Ausbildungsplätze bewirbst du dich etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, bei großen Unternehmen und Behörden oft noch früher.
- Eine Ausbildungsbewerbung besteht meist aus Anschreiben, Lebenslauf und den letzten Zeugnissen, dazu Praktikumsnachweise, falls vorhanden.
- Noten sind wichtig, aber Motivation für den Beruf, Praktika und Nebenjobs können schwächere Noten ausgleichen.
- Auch kurz vor oder nach dem Ausbildungsstart gibt es noch freie Plätze: Aufgeben lohnt sich nicht.
Inhalt
- Wann muss ich mich für eine Ausbildung bewerben?
- Was Studien und Zahlen zeigen
- Was gehört in eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz?
- Wie schreibe ich das Anschreiben für eine Ausbildung?
- Wie begründe ich meine Motivation für den Beruf?
- Wie ordne ich meine Schulnoten richtig ein?
- Warum sind Praktika so wichtig?
- Beispiel: Anschreiben für eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel
- Vorlage zum Kopieren: Anschreiben für eine Ausbildung
- Wie sieht der Lebenslauf für eine Ausbildung aus?
- Was erwartet mich im Einstellungstest und im Vorstellungsgespräch?
- Wie können Eltern und Schule helfen?
- Was tun, wenn ich noch keinen Ausbildungsplatz habe?
- Wie behalte ich den Überblick über meine Bewerbungen?
- Häufige Fragen
- Quellen
Wann muss ich mich für eine Ausbildung bewerben?
Die meisten Ausbildungen beginnen im Sommer, häufig im August oder September. Viele Betriebe suchen ihre Azubis ungefähr ein Jahr vorher aus. Das heißt: Wenn du im nächsten Sommer die Schule beendest, solltest du im Herbst davor anfangen, dich zu bewerben. Also meist dann, wenn du gerade in die Abschlussklasse gekommen bist.
Große Unternehmen, Banken, Versicherungen, Behörden und Polizei beginnen oft noch früher mit der Auswahl. Kleine Betriebe im Handwerk, im Einzelhandel oder in Arztpraxen entscheiden dagegen manchmal erst wenige Monate vorher. Einen festen Stichtag für alle gibt es nicht. Schau in jede Anzeige, ob dort eine Frist steht.
| Zeitpunkt | Was du tun kannst |
|---|---|
| Vorletztes Schuljahr | Berufe erkunden, Praktikum machen, Berufsberatung der Agentur für Arbeit nutzen |
| Sommer vor dem Abschlussjahr | Unterlagen vorbereiten: Lebenslauf, Foto nach Wunsch, Zeugnisse einscannen |
| Herbst im Abschlussjahr | Bewerbungen bei großen Unternehmen und Behörden abschicken |
| Winter und Frühjahr | Weitere Bewerbungen bei mittleren und kleinen Betrieben, Einstellungstests, Gespräche |
| Frühjahr und Sommer | Zusagen vergleichen, Vertrag unterschreiben, bei Bedarf weiter suchen |
| Ab Ausbildungsstart | Noch keinen Platz? Nachvermittlung und freie Restplätze nutzen |
Was Studien und Zahlen zeigen
- Laut Ausbildungsmarktbilanz der Bundesagentur für Arbeit waren am 30. September 2025 noch rund 54.000 Ausbildungsstellen unbesetzt, gleichzeitig blieben rund 40.000 gemeldete Bewerbende unversorgt.Bundesagentur für Arbeit, Ausbildungsmarktbilanz 2024/2025 (Oktober 2025)
- Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung wurden 2025 rund 476.000 duale Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr.BIBB, Pressemitteilung zum Ausbildungsmarkt 2025 (Dezember 2025)
- Beides zusammen zeigt: Es gibt freie Plätze, sie passen aber nicht immer nach Beruf und Region. Ein größerer Suchradius oder ein verwandter Beruf kann die Chancen deutlich verbessern.Bundesagentur für Arbeit, Ausbildungsmarktbilanz 2024/2025 (Oktober 2025)
Was gehört in eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz?
Die klassische Ausbildungsbewerbung besteht aus wenigen Teilen. Manche Betriebe wollen alles per E-Mail als eine PDF-Datei, andere nutzen ein Online-Formular. Lies genau, was in der Anzeige verlangt wird.
- Anschreiben: eine Seite, warum dieser Beruf und warum dieser Betrieb.
- Lebenslauf: tabellarisch, meist eine Seite, mit Schule, Praktika, Nebenjobs und Hobbys.
- Zeugnisse: in der Regel die letzten zwei Schulzeugnisse, bei Schulabgängern das aktuelle Halbjahreszeugnis.
- Nachweise: Praktikumsbescheinigungen, Bescheinigungen über Kurse wie Erste Hilfe oder Computerkurse, Nachweise über Ehrenamt.
- Deckblatt: freiwillig. Viele Betriebe brauchen keins. Wenn du eins nutzt, halte es schlicht.
Per E-Mail oder online?
Wenn du per E-Mail bewirbst, fasse alle Unterlagen in einer PDF-Datei zusammen. Benenne sie sinnvoll, etwa „Bewerbung_Ausbildung_Max_Muster.pdf“. Nutze eine seriöse E-Mail-Adresse mit deinem Namen. Worauf es noch ankommt, steht im Ratgeber Bewerbung per E-Mail. Was genau in die Anlagen gehört, erklärt der Ratgeber Bewerbungsunterlagen und Anlagen.
Wie schreibe ich das Anschreiben für eine Ausbildung?
Im Anschreiben beantwortest du drei Fragen: Warum willst du genau diesen Beruf lernen? Warum bei diesem Betrieb? Und was bringst du schon mit? Du brauchst keine großen Worte. Ehrliche, konkrete Sätze wirken viel besser als auswendig gelernte Standardformeln.
Der Einstieg: kein „hiermit bewerbe ich mich“
Sehr viele Ausbildungsbewerbungen beginnen mit genau diesem Satz. Mach es anders und fang mit deinem echten Grund an. Zum Beispiel: „Seit meinem Praktikum in der Autowerkstatt meines Onkels weiß ich, dass ich Kfz-Mechatroniker werden will. Am liebsten habe ich bei der Fehlersuche mit dem Diagnosegerät geholfen.“ Oder: „Im Schulpraktikum in Ihrer Filiale hat mir am meisten Spaß gemacht, Kunden beim Suchen zu helfen.“
Der Hauptteil: Motivation mit Belegen
Hier zeigst du, was du mitbringst. Nimm zwei bis drei Dinge aus der Anzeige, etwa „Freude am Umgang mit Kunden“ oder „handwerkliches Geschick“, und belege sie. Das können Schulfächer sein, ein Praktikum, ein Nebenjob, ein Hobby oder ein Verein.
Vorher: „Ich bin teamfähig und kommunikativ.“ Nachher: „Im Handballverein spiele ich seit sechs Jahren in einer Mannschaft. Da lernt man, sich abzusprechen und auch mal für andere einzuspringen.“
Der Schluss
Ein kurzer Satz reicht: „Über die Einladung zu einem Gespräch oder einem Probetag freue ich mich.“ Das Angebot eines Probetags oder Praktikums zeigt, dass du es ernst meinst. Viele Betriebe nehmen das gerne an.
Wie begründe ich meine Motivation für den Beruf?
„Warum willst du diesen Beruf lernen?“ ist die wichtigste Frage in jeder Ausbildungsbewerbung. Die Antwort „weil es mir Spaß macht“ reicht nicht. Frag dich lieber: Wann hast du zum ersten Mal gemerkt, dass dich das interessiert? Was genau gefällt dir an den Aufgaben?
- Erlebnis: ein Praktikum, ein Besuch beim Arzt, ein Ferienjob, ein Familienmitglied im Beruf.
- Tätigkeit: Was machst du gern? Mit Menschen reden, mit den Händen arbeiten, Dinge ordnen, Technik verstehen.
- Schulfach: Mathe für Büro und Technik, Biologie für Pflege und Praxis, Werken für Handwerk.
- Zukunft: Was willst du nach der Ausbildung machen? Übernahme, Weiterbildung, Verantwortung.
Wie ordne ich meine Schulnoten richtig ein?
Noten sind für viele Betriebe ein erster Filter, weil sie bei Schülern oft das einzige Vergleichbare sind. Aber sie sind nicht alles. Viele Ausbilder achten genauso auf Fehlzeiten, auf das Arbeits- und Sozialverhalten und auf die Fächer, die zum Beruf passen.
Für eine Ausbildung im Büro zählen eher Deutsch und Mathe, im Handwerk eher Mathe und Technik, in der Pflege eher Biologie und Deutsch. Wenn deine Noten in diesen Fächern gut sind, erwähne das im Anschreiben. Wenn nicht, lenke den Blick auf Praktika und Motivation.
Was tun bei schlechten Noten?
- Nicht verstecken: Die Zeugnisse liegen ohnehin bei. Lass schlechte Noten im Anschreiben einfach unkommentiert.
- Entwicklung zeigen: Wenn sich eine Note verbessert hat, kannst du das kurz erwähnen, etwa „In Mathe habe ich mich im letzten Halbjahr durch Nachhilfe von 4 auf 3 verbessert.“
- Praxis betonen: Ein gutes Praktikumszeugnis wiegt schlechte Noten oft auf.
- Kleine Betriebe anschreiben: Dort zählt oft der persönliche Eindruck mehr als der Notendurchschnitt.
- Wenige Fehltage sind ein Pluspunkt, den du nicht unterschätzen solltest.
Warum sind Praktika so wichtig?
Ein Praktikum ist für eine Ausbildungsbewerbung Gold wert. Du weißt danach, ob dir der Beruf liegt. Und der Betrieb sieht, dass du nicht nur irgendeinen Platz suchst. Viele Azubis bekommen ihren Platz genau in dem Betrieb, in dem sie vorher ein Praktikum gemacht haben.
Wenn du noch Zeit hast, mach ein freiwilliges Praktikum in den Ferien. Frag einfach bei Betrieben in deiner Nähe nach. Wie du dich für ein Praktikum bewirbst, findest du auf der Seite Praktikum. Schreib ins Anschreiben, was du im Praktikum konkret gemacht hast. „Ich habe ein Praktikum im Autohaus gemacht“ ist gut. „Im Praktikum im Autohaus habe ich beim Reifenwechsel geholfen und Kunden die Fahrzeuge übergeben“ ist besser.
Beispiel: Anschreiben für eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel
Das folgende Beispiel ist erfunden. Jonas, 16, macht gerade seinen mittleren Schulabschluss. Er hat ein Schulpraktikum in einem Sportgeschäft gemacht und trainiert eine Jugendmannschaft. Mehr über den Beruf erfährst du auf der Seite Einzelhandelskauffrau und Einzelhandelskaufmann.
Betreff: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Kaufmann im Einzelhandel ab August [Jahr]
Sehr geehrter Herr Krüger, während meines Schulpraktikums in einem Sportgeschäft habe ich gemerkt, wie gern ich Kunden berate. Besonders gefallen hat mir, gemeinsam mit einer Kundin die passenden Laufschuhe zu finden. Deshalb möchte ich Kaufmann im Einzelhandel werden und bewerbe mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz ab August [Jahr]. Zurzeit besuche ich die zehnte Klasse der Realschule am Park und mache im Sommer meinen mittleren Schulabschluss. Mathe gehört zu meinen besseren Fächern, das hilft mir beim Kassieren und später bei Bestellungen und Kalkulation. Im Praktikum habe ich Ware ausgepackt, ausgezeichnet und einsortiert, im Lager Lieferscheine kontrolliert und Kunden auf der Fläche angesprochen. Seit zwei Jahren trainiere ich außerdem eine Fußballmannschaft mit Neunjährigen. Dabei habe ich gelernt, auch vor vielen Leuten ruhig zu bleiben und mit Eltern freundlich zu sprechen. Ihr Markt gefällt mir, weil Sie viele Sportarten unter einem Dach anbieten und ich dort meine Begeisterung für Sport einbringen kann. Gern komme ich auch für einen Probetag vorbei. Über eine Einladung zu einem Gespräch freue ich mich. Mit freundlichen Grüßen Jonas Bauer
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Anschreiben erstellenVorlage zum Kopieren: Anschreiben für eine Ausbildung
Nutze diese Vorlage als Gerüst. Ersetze alle eckigen Klammern durch deine eigenen Angaben und lösche Sätze, die nicht passen. Schreib nichts, was nicht stimmt. Im Gespräch wirst du danach gefragt.
Betreff: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als [Beruf] ab [Monat Jahr]
Sehr geehrte/r [Frau/Herr Nachname], [Dein echter Grund für den Beruf: ein Erlebnis, ein Praktikum, eine Tätigkeit, die dir Spaß macht.] Deshalb bewerbe ich mich bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz als [Beruf] ab [Monat Jahr]. Zurzeit besuche ich die [Klasse] der [Schule] und werde im [Monat Jahr] meinen [Abschluss] machen. [Ein Satz zu einem passenden Schulfach und warum es zum Beruf passt.] [Praktikum, Nebenjob oder Verein mit Zeitraum.] Dort habe ich [konkrete Tätigkeiten]. Das hilft mir in der Ausbildung, weil [Bezug zum Beruf]. An Ihrem Betrieb gefällt mir [etwas Konkretes, zum Beispiel Produkte, Lage, Größe, was du über die Ausbildung dort gelesen hast]. Gern komme ich für einen Probetag oder ein Praktikum zu Ihnen. Über die Einladung zu einem Gespräch freue ich mich. Mit freundlichen Grüßen [Vorname Nachname]
Wie sieht der Lebenslauf für eine Ausbildung aus?
Bei Schülern ist der Lebenslauf kurz, und das ist in Ordnung. Wichtig ist, dass er ordentlich aussieht und nichts fehlt. Eine ausführliche Anleitung gibt es im Ratgeber Lebenslauf schreiben.
- Persönliche Daten: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail. Geburtsdatum und Foto sind freiwillig.
- Schulbildung: aktuelle Schule mit angestrebtem Abschluss und Zeitraum, davor die Grundschule oder die vorherige Schule.
- Praktika: Betrieb, Ort, Zeitraum und zwei bis drei Stichpunkte zu deinen Aufgaben.
- Nebenjobs und Ferienjobs: zum Beispiel Zeitung austragen, Babysitten, Aushilfe im Supermarkt.
- Engagement: Verein, Schülervertretung, Streitschlichter, Ehrenamt.
- Kenntnisse: Sprachen, Computerprogramme, Erste-Hilfe-Kurs, Führerschein oder Mofa-Prüfbescheinigung.
- Hobbys: zwei bis drei, möglichst mit etwas, das zu dir und zum Beruf passt.
Was erwartet mich im Einstellungstest und im Vorstellungsgespräch?
Der Einstellungstest
Viele größere Betriebe machen einen Einstellungstest, am Computer oder auf Papier. Typische Bereiche sind Allgemeinwissen, Rechtschreibung, Mathe mit Dreisatz und Prozentrechnung, logisches Denken und manchmal Konzentration. Im Handwerk kommt oft eine kleine praktische Aufgabe dazu.
Üben hilft. In Büchereien und online gibt es Übungsaufgaben. Mach ein paar Tests unter Zeitdruck, damit du das Gefühl kennst. Und geh ausgeschlafen hin.
Das Vorstellungsgespräch
Im Gespräch wollen Ausbilder dich kennenlernen. Sie fragen meist nach deiner Motivation, nach der Schule, nach Stärken und Schwächen und danach, was du über den Betrieb weißt. Bereite dich auf diese Fragen vor und überleg dir auch zwei eigene Fragen, etwa: „Wie läuft das erste Ausbildungsjahr bei Ihnen ab?“ oder „Gibt es gute Chancen auf Übernahme?“
Eine Liste mit typischen Fragen findest du im Ratgeber Fragen im Vorstellungsgespräch.
- Informiere dich über den Betrieb: Was verkaufen oder machen sie? Wie viele Filialen oder Standorte gibt es?
- Übe mit jemandem die Frage „Warum wollen Sie diesen Beruf lernen?“ laut.
- Plane die Anfahrt so, dass du zehn Minuten zu früh da bist.
- Zieh etwas an, in dem du dich wohlfühlst und das ordentlich ist. Für den Handel oder das Büro etwas gepflegter, für die Werkstatt reicht eine saubere Jeans.
- Nimm Kopien deiner Unterlagen und etwas zum Schreiben mit.
Wie können Eltern und Schule helfen?
Du musst das nicht allein machen. Eltern, ältere Geschwister oder Bekannte können Korrektur lesen, mit dir das Gespräch üben oder von ihrem Beruf erzählen. Wichtig ist nur: Die Bewerbung sollte nach dir klingen, nicht nach deinen Eltern. Ausbilder merken schnell, wenn ein Sechzehnjähriger wie ein Personalchef formuliert.
In vielen Schulen gibt es Berufsorientierung, Bewerbungstraining oder Sprechstunden der Berufsberatung. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit ist kostenlos und kann dir helfen, passende Berufe und Betriebe zu finden. Auch die Handwerkskammern und die Industrie- und Handelskammern beraten und haben eigene Lehrstellenbörsen.
Was tun, wenn ich noch keinen Ausbildungsplatz habe?
Viele Ausbildungsplätze bleiben bis kurz vor oder sogar nach Ausbildungsbeginn frei. Manche Betriebe stellen auch im Herbst noch ein, etwa wenn ein Azubi abspringt. Es lohnt sich also, bis in den Herbst hinein weiter zu suchen.
- Such weiter nach freien Plätzen: In der Jobsuche findest du kostenlos alle Stellen der Bundesagentur für Arbeit, auch Ausbildungsplätze. Das entspricht der Jobsuche der Bundesagentur mit der Angebotsart Ausbildung.
- Melde dich bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Sie hilft bei der Nachvermittlung und kennt oft freie Plätze in der Region.
- Frag bei der Handwerkskammer oder der IHK nach, welche Betriebe noch suchen.
- Überlege, ob ein verwandter Beruf infrage kommt. Wer Verkäufer werden wollte, findet vielleicht einen Platz im Großhandel oder in der Lagerlogistik.
- Frag nach einer Einstiegsqualifizierung. Das ist ein betriebliches Langzeitpraktikum, das auf eine Ausbildung vorbereitet und oft in eine Ausbildung im selben Betrieb mündet.
Wie behalte ich den Überblick über meine Bewerbungen?
Wenn du dich bei vielen Betrieben bewirbst, verlierst du schnell den Überblick. Leg dir eine einfache Liste an, auf Papier oder im Handy: Betrieb, Beruf, Datum der Bewerbung, Ansprechperson, Stand. So weißt du, wo du nachfragen kannst, wenn du nach einigen Wochen nichts gehört hast.
Jede Bewerbung sollte zum Betrieb passen. Ein Anschreiben, das du nur beim Firmennamen änderst, merken Ausbilder sofort. Wenn dir das Formulieren schwerfällt, kann Stellenmappe helfen: In der Situation „Ausbildungsplatz“ fragt der Fragebogen nach Schule, Praktika, Nebenjobs und Verein und schreibt daraus ein Anschreiben, das zur Anzeige passt. Mehr über den Weg in die Ausbildung findest du auch auf der Seite Ausbildung.
Häufige Fragen
Wie viele Bewerbungen sollte ich für eine Ausbildung schreiben?
Welche Zeugnisse muss ich einer Ausbildungsbewerbung beilegen?
Brauche ich ein Bewerbungsfoto für die Ausbildung?
Kann ich mich mit schlechten Noten für eine Ausbildung bewerben?
Ist es zu spät, sich im Sommer noch für eine Ausbildung zu bewerben?
Darf ich mich bei mehreren Betrieben gleichzeitig bewerben?
Was ist eine Einstiegsqualifizierung?
Quellen
Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung. Stand: 26. September 2026.
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